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H.I.L.F.E

Leitfaden


Geweihträger

(Rot-, Dam-, Reh-, Sika-, und Elchwild)



Test.

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  1. das Ablegeverhalten von Geweihträgern Bild Das junge Wild von den meisten Geweihträgern kann nach der Geburt dem Muttertier keine längeren Strecken folgen.
    AUSNAHME bildet hier das Elchwild -die Jungtiere dieser Wildart folgen den Elterntieren bereits längere Strecken nach der Geburt!
    Die Jungtiere von Dam-, Reh-, Rot-, und Sikawild werden daher in hohen Wiesen geboren und dort, aufgrund der Fleckenfärbung des Fells, gut getarnt, abgelegt. Die Mutter kommt mehrmals am Tag und säugt die jungen Kitze bzw. Kälber. Die Kitze ducken sich in den ersten Wochen reflexartig bei Gefahr ab und bewegen sich kaum. Dies dient der Fressfeindeabwehr, in Kombination mit der Tatsache, dass die Kälber kaum einen Eigengeruch aufweisen.
    Dieses Verhalten wird ihnen allerdings während der Mahd im Frühjahr, ohne vorherige Absuche der Fläche, zum Verhängnis. Wird die Wiese gemäht, ohne dass eine vorherige Suche stattfand, bleiben die Tiere liegen, ducken sich ab und werden dann "vermähd". Dies kann und muss laut Tierschutzgesetzt durch vorherige Suche verhindert werden. Siehe dazu Umwelt- und Artenschutz -Kitzrettung.

  2. Unterschied Geweih und Gehörn Bild Der Unterschied zwischen Geweih und Gehörn ist:
      Geweihe
      bestehen hauptsächlich aus Knochensubstanz.
      Geweihe sind oft verzweigt und haben eine komplexe Struktur.
      Geweihe wachsen aus sogenannten Rosenstöcken, die sich auf dem Schädel des Tieres befinden.
      Geweihe sind temporär und werden jährlich abgeworfen und neu gebildet.
      Während des Wachstums sind Geweihe mit einer Hautschicht namens „Bast“ bedeckt, diese ist reich an Blutgefäßen.
      Sobald das Geweih voll entwickelt ist, wird der Bast abgestoßen.
      Bei den meisten Hirscharten tragen nur die Männchen Geweihe (Ausnahme Karibu).
      Hörner
      bestehen aus einem knöchernen Kern, der von einer äußeren Schicht aus Keratin (dem gleichen Material wie Nägel und Haare)umgeben ist.
      Sie sind in der Regel unverzweigt und wachsen in einer kontinuierlichen Form.
      Hörner wachsen kontinuierlich über das ganze Leben des Tieres und werden nicht abgeworfen.
      Bei vielen Arten tragen sowohl Männchen als auch Weibchen Hörner, obwohl sie bei Männchen oft größer und stärker ausgeprägt sind.

  3. Es ist verboten Geweihe mit nach Hause zu nehmen! Bild Wenn man während eines Spaziergangs im Wald ein abgeworfenes Geweihe entdeckt, muss dieses im Wald verbleiben und darf NICHT mitgenommen werden. Wird dies dennoch getan, macht man sich der Wilderei strafbar, da das Geweih laut dem Gesetz dem Jagdausübungsberechtigten gehört. Hier greifen die §1 BJagdG und §§10 und 18 BayJG.

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