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H.I.L.F.E

Identifikation



Es gibt mehr als 10000 Vogelarten auf der Welt. 320 Vogelarten leben in Deutschland und circa 240 Arten brüten davon regelmäßig in Bayern. Die Diversität der Vögel ist enorm. Desweiteren variiert die Zeichnung des Federkleides jahreszeitlich und altersabhängig, was das Bestimmen der einzelnen Vogelarten noch spannender und anspruchsvoller macht.

Um das Bestimmen der einzelnen Vogelarten im Falle eines Wildvogelfundes zu erleichtern, wird im Folgenden eine Einteilung in Schnabelgruppen vorgenommen. Durch die spezifischen Formen der Schnäbel von Vögeln können folgende Gruppen abgeleitet werden: Pinzettenschnabel, Kompaktschnabel, Löffelschnabel, Allesfresserschnabel, Hakenschnabel, Sondierschnabel, Taubenschnabel und Spezialistenschnabel. Vergleichen Sie die Form des Schnabels des Findlings mit den folgenden Bildern und wählen Sie die passende Gruppe aus.

Nach dem Auswählen der Schnabelgruppe, werden Ihnen weitere typische Vertreter dargestellt. Der Schnabel ist außerdem hilfreich, um die Art der Nahrungsaufnahme und das sich daraus ergebende Nahrungsspektrum zu bestimmen. Allerdings sollte den Vögeln nur in Ausnahmefällen von Ihnen Futter angeboten werden, da es bei falscher Fütterung zu erheblichen gesundheitlichen Schäden bis hin zum Tod des Findlings kommen kann. Bitte lesen Sie hierzu die WICHTIGEN Informationen im Kapitel „Erste Hilfe Maßnahmen"

Die möglichst korrekte Bestimmung der Findlinge ist außerdem für den späteren Umgang wie z.B. das Fangen der Vögel von Bedeutung. Verhaltensweisen und mögliche Gefahrenquellen können so von Ihnen besser eingeschätzt werden.




Die Anzahl der hier dargestellen Vögel umfasst einen begrenzten Teil der verschiedenen Vogelarten. Es wird kein Anspruch auf Vollständigkeit erhoben. Ziel soll es sein, über die Form des Schnabels, eine schnelle Bestimmung von typischen Vertretern dieser Schnabelgruppen zu ermöglichen. Desweiteren ist es in den meisten Fällen möglich über die Schnabelform Hinweise auf z.B. die Ernährungsweise dieser Vögel zu erlangen.

Für weitere Vogelbestimmungen eignet sich die einschlägige Literatur, die NABU APP „Vogelwelt“ oder Google Lens.