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• in ganz Deutschland vertreten
• Standvogel
• selten Zugvogel/Durchzügler
• in der Nähe von fließendem oder stehenden Gewässer mit reichen Fischvorkommen
• Bäche, Seen, Teich mit reichlich Ansitzen
• Steilhänge/- Ufer
• wichtig für Brutröhren
• typischer Vertreter des „Fischfresserschnabels“
• Süßwasserfisch
• Kaulquappen
• manchmal auch kleine Frösche, Molche
• Krebse und Mollusken
• klare, saubere Gewässer sind essentiell, da nur so die Beute ausfindig gemacht werden kann und es so zum Jagderfolg kommen kann
Der Eisvogel brütet bis zu 4x im Jahr. Die Brutpflege übernehmen beide Geschlechter gleichermaßen. Es kann sein, dass das Weibchen bereits auf dem zweiten oder dritten Gelege sitzt, noch bevor die erste bzw. zweite Brut ausgeflogen ist. Dann übernimmt das Männchen die Versorgung der ersten bzw. der zweiten Brut und das Weibchen brütet bereits das nächste Gelege aus. Dieses Prinzip nennt man Schachtelbrut. Dieses Prinzip wird nach besonders strengen Wintern in Deutschland angewendet. Somit werden eventuelle Verluste durch den harten Winter kompensiert.
Auch Eisvögel würgen Speiballen hervor und geben nur schwer oder gar nicht verdauliche Stoffe, wie Schuppen und Gräten von zuvor verspeißten Fischen, ab.
Bevor Eisvögel ihre Beute schlucken, wird diese durch mehrfaches Schlagen der z.B. Fische gegen einen harten Untergrund betäubt oder getötet.
Hier sehen Sie einen männlichen Eisvogel auf seinem Ansitz.
Von dort aus hält er Ausschau nach potentieller Beute.
Hier ist ebenfalls ein männlicher Eisvogel zu sehen,
welcher auf seinem Ansitz nach Beute Ausschau hält.
Nach erfolgreicher Jagd, schlägt er seine Beute bewusstlos
oder tötet sie durch die zahlreichen Schläge,
um sie dann gefahrlos abschlucken zu können.
Auch Eisvögel würgen ein sogenanntes Gewölle,
zum Schutz der Darmwand, hervor.
Dies besteht aus unverdaulichen Resten der Beute,
wie z.B.: Gräten oder Schuppen.