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• in den Hochgebirgen, in Deutschland hauptsächlich in den Alpen
• leben über der Baumgrenze (2500-3500 Meter Höhe)
• Vorliebe für Fels- und Geröllregionen
• im Winter steigen sie, aufgrund des besseren Nahrungsangebotes, weiter ab (bis zur Waldgrenze)
• im Sommer ziehen sie wieder in höhere Regionen des Gebirges
Steinböcke sind am Tage aktiv und fressen vor allem am Morgen und Abend. Über den Tag hinweg käuen sie ihr Futter wieder und verdauen. Dazu dienen schattige Plätze unter Überhängen an Felswänden. Böcke und Geißen leben im Sommer getrennt voneinander in Gruppen, nur zur Paarungszeit, stoßen die Männchen zu den Weibchen hinzu. Steinböcke werden erst mit drei Jahren geschlechtsreif. Die Gruppen bestehen aus 20-30 Tieren pro Gruppe. Steinböcke können sehr gut klettern und springen und sind damit perfekt an ihren Lebensraum angepasst. Auch der Seh- und Geruchssinn sind gut ausgebildet, somit ist es ihnen möglich Feinde, wie den Menschen oder Steinadler, frühzeitig zu erkennen und zu flüchten. Die Paarungszeit fällt in die Monate November bis Januar. Weibchen tragen die Kitze circa 5,5 Monate aus. Sie gebären ihr Kitz, meist ein Jungtier (selten zwei), im Juni. Steinwildjungtiere können der Mutter nach der Geburt sofort folgen. Sie gehören somit zu den Nachfolgetypen.
• gehören zu Wiederkäuern
• im Oberkiefer sind keine Schneidezähne vorhanden
• anstelle dessen eine verhornte Kauplatte
• Sommer: leicht verdauliche pflanzliche Nahrung wie Kräuter und Anteile von verschiedenen Sträuchern
• Winter: faserreiche Nahrung wie Gras, Blätter usw.
Früher sprach man speziell den Hörnern von Steinböcken heilende Wirkung zu. Daher wurden diese stark bejagt und beinahe ausgerottet.
1997 wurde der Steinbock zum Tier des Jahres in Deutschland gewählt.
Die Hinterbeine der Tiere sind länger als die Vorderbeine, dadurch ist ihnen das bequeme Grasen an steilen Hängen möglich.