Steckbrief


Steinwild

Gemeiner Steinbock, Steinbock, Alpensteinbock

(Capra ibex)


Keine Zeit alle Informationen zu lesen? Kein Problem!
Hier geht es direkt zum Steckbrief
 

Noch viele weitere Informationen finden Sie unter den einzelnen folgenden Punkten. Dazu bitte die jeweiligen Kategorien anklicken

Alpensteinböcke sind circa 150cm lang und haben eine Schulterhöhe von circa 80cm. Die Geißen, wie das weibliche Steinwild auch genannt wird, wiegen circa 40kg, wohingegen der Bock, das männliche Steinwild, über 100kg auf die Waage bringt. Der Steinbock besitzt ein bis zu einem Meter langes Gehörn, welches bis zu 3,5 kg schwer werden kann. Auf dem Kopf der Geiß ragt ein circa 20cm Gehörn zwischen den Ohren in die Höhe. Bei beiden Geschlechtern sind die Hörner leicht nach hinten gebogen. Auf der Vorderseite des Gehörn befinden sich dicke Hornleisten, auch Schmuckwülste genannt. Eine Altersbestimmung kann auf der Rückseite der Hörner aufgrund der "Zuwachsringe" durchgeführt werden, da Hornträger das Gehörn nicht abwerfen, im Gegensatz zu Geweihträgern. Das Sommerfell der Weibchen und Jungtiere ist graubraun, das der Männchen rotbraun und das Winterfell beider Geschlechter besonders dicht und graubraun. Der Bock besitzt, typisch für ziegenartige, einen (Ziegen)/ Kinnbart.

• in den Hochgebirgen, in Deutschland hauptsächlich in den Alpen

• leben über der Baumgrenze (2500-3500 Meter Höhe)

• Vorliebe für Fels- und Geröllregionen

• im Winter steigen sie, aufgrund des besseren Nahrungsangebotes, weiter ab (bis zur Waldgrenze)

• im Sommer ziehen sie wieder in höhere Regionen des Gebirges

Steinböcke sind am Tage aktiv und fressen vor allem am Morgen und Abend. Über den Tag hinweg käuen sie ihr Futter wieder und verdauen. Dazu dienen schattige Plätze unter Überhängen an Felswänden. Böcke und Geißen leben im Sommer getrennt voneinander in Gruppen, nur zur Paarungszeit, stoßen die Männchen zu den Weibchen hinzu. Steinböcke werden erst mit drei Jahren geschlechtsreif. Die Gruppen bestehen aus 20-30 Tieren pro Gruppe. Steinböcke können sehr gut klettern und springen und sind damit perfekt an ihren Lebensraum angepasst. Auch der Seh- und Geruchssinn sind gut ausgebildet, somit ist es ihnen möglich Feinde, wie den Menschen oder Steinadler, frühzeitig zu erkennen und zu flüchten. Die Paarungszeit fällt in die Monate November bis Januar. Weibchen tragen die Kitze circa 5,5 Monate aus. Sie gebären ihr Kitz, meist ein Jungtier (selten zwei), im Juni. Steinwildjungtiere können der Mutter nach der Geburt sofort folgen. Sie gehören somit zu den Nachfolgetypen.

• gehören zu Wiederkäuern

• im Oberkiefer sind keine Schneidezähne vorhanden

• anstelle dessen eine verhornte Kauplatte

• Sommer: leicht verdauliche pflanzliche Nahrung wie Kräuter und Anteile von verschiedenen Sträuchern

• Winter: faserreiche Nahrung wie Gras, Blätter usw.

Früher sprach man speziell den Hörnern von Steinböcken heilende Wirkung zu. Daher wurden diese stark bejagt und beinahe ausgerottet.

1997 wurde der Steinbock zum Tier des Jahres in Deutschland gewählt.

Die Hinterbeine der Tiere sind länger als die Vorderbeine, dadurch ist ihnen das bequeme Grasen an steilen Hängen möglich.



 

Hier gehts zurück zur



Im folgenden finden Sie einen Steckbrief zum Download mit den wichtigsten Informationen für Sie zusammengefasst:

Test.

zum Download bitte auf das Bild klicken