Steckbrief

Fledermäuse

(Microchiroptera spp.)


Keine Zeit alle Informationen zu lesen? Kein Problem!
Hier geht es direkt zum Steckbrief
 

Noch viele weitere Informationen finden Sie unter den einzelnen folgenden Punkten. Dazu bitte die jeweiligen Kategorien anklicken

In Deutschland leben ca. 25 verschiedene Fledermausarten. Die Körper dieser Flugakrobaten sind meist nicht länger als 5 cm und die Flügelspannweite der größten Spezies umfasst ca. 25 cm. Einige Vertreter haben spitze und große Ohren. Das Fell auf dem Rücken ist meist dunkler als am Bauch. Die Augen sind eher klein, schwarz und sie besitzen keine Wimpern. Die spitzen Eckzähne dienen dem Aufknacken von Insektenpanzern.

• haben Sommer- und Winterquartiere

• benötigen gutes „Jagdrevier“ mit ausreichend Quartieren zum Schutz, Überwintern, Schlafen, und für die Paarung

• (Baum)Höhlen, Felsspalten, Dachböden, Mauernischen, Bergstollen, „Lost Places“

Nachtaktive Fledermäuse senden Ultraschallwellen zur Ortung von Objekten/Futtertieren ein. Sie paaren sich im Herbst (September) im Winterquartier, doch die Befruchtung der Eizelle erfolgt erst nach Been-digung des Winterschlafs (März), wenn die Witterung günstig erscheint. Weibchen paaren sich mit mehreren Männchen. Die Tragzeiten richten sich nach der Art (40-70 Tage). Jungtiere werden in sogenannten „Wochenstuben“ 6-8 Wochen gesäugt. Diese „Stuben“ bestehen aus ca. 50-70 Muttertieren.

• reine Insektenfresser

• eine Fledermaus frisst pro Nacht mehrere tausend Insekten darunter:

• Mücken

• Nachtfalter

• Käfer

• Spinnentiere

• Aufspüren der Beute erfolgt mittels Echoortungssystem

• Flügel werden als Kescher benutzt

Fledermäuse sind die einzigen Säugetiere, die fliegen können.

Die Füße von Fledermäusen sind nach hinten gerichtet, damit sie sich besser anhängen und festhalten können.

Fledermäuse ruhen mit dem Kopf nach unten. Bei Gefahr ist es ihnen somit möglich sich einfach fallen zu lassen, schneller starten und flüchten zu können.

Fledermäuse verspeisen bis zu 4.000 Mücken in der Nacht und sind daher sehr nützlich und wichtig für das Gleichgewicht im Ökosystem.

Für die Geburt und Aufzucht schließen sich meist mehrere Fledermausweibchen einer Art zu einer Wochenstube zusammen.

Fledermäuse gibt es seit mehr als 50 Millionen Jahren auf der Erde. Sie gehören somit zu den ältesten Säugetierarten.



 

Hier gehts zurück zur



Im folgenden finden Sie einen Steckbrief zum Download mit den wichtigsten Informationen für Sie zusammengefasst:

Test.

zum Download bitte auf das Bild klicken