Steckbrief

Haubentaucher

(Podiceps critatus)


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Bei Haubentauchern ist das Männchen vom Weibchen nur aufgrund seiner Größe zu unterscheiden. Das Männchen ist etwas größer. Typisch für den Haubentaucher sind der lange, vorne weiße und hinten braune Hals, mit den auffällig rostbraun gefärbten, aufstellbaren Federn an den Wangen, zusätzlich zur schwarzen Haube. Der Schnabel ist lang und spitz. Der Bauch ist schmutzig weiß gefärbt. Die Körperdecke ist meist braun, die Flügel sind jedoch etwas dunkler gefärbt. Die Jungtiere kann man nach dem Schlupf und in den ersten Lebensmonaten sehr gut durch ihre typische „Zebrastreifung“ am Kopf erkennen. Im Schlichtkleid erscheinen der Hals und der Kopf weiß, nur der Nacken und Scheitel sind weiterhin schwarz gezeichnet.

• in ganz Deutschland vertreten

• Standvogel und Teilzieher

• in der Nähe von Wasser

• Seen oder Teiche

• langsam fließende Gewässer

• Küsten (vor allem im Winter)

• Boddengewässer

Der Haubentaucher taucht und jagt Fische unter Wasser bei einer Tauchstrecke von ca. 2-4 Metern. Haubentaucher können allerdings auch Strecken bis zu 40 Metern zurücklegen. Zwischen April und Juni werden 3-4 weiße Eier in ein aus kleinen Ästen, Schilfhalmen, Wasserpflanzen und mit verrottendem Pflanzenmaterial gepolstertes Nest gelegt, welches sich in überflutetem Gebüsch oder im Schilfgürtel befindet. Einzigartige, charakteristische Balztänze, (Pinguintanz) gehen dem Nestbau voraus. Die Paarung findet auf dem bereits gebauten Nest statt. Haubentaucher führen eine monogame Saisonehe.

• typischer Vertreter des „Fischfresser-, Sägerschnabelgruppe“

• kleine Fische wie:

• Weißfisch

• Moderlieschen

• Grundeln

• Wasserinsekten

• kleine Krebse

• im Meer Garnelen

Der Haubentaucher beginnt bereits im Dezember im Überwinterungsgebiet mit der Balz. Die Balzrituale des Haubentauchers sind sehr eindrucksvoll und lassen erst mit Beginn des Baus des Nestes in ihrer Intensität nach. Die Tänze werden von beiden Geschlechtern synchron aufgeführt und sie präsentieren sich hierbei gegenseitig Material für den Nestbau oder Futter. Dies dient der Paarbildung und der Bindung.

Die Haubentaucher bauen ein bis mehrere Nester.

Bei der Vollmauser von Prachtkleid ins Schlichtkleid verlieren die Haubentaucher all ihre Handschwingen und sind für circa vier Wochen flugunfähig.

Haubentaucher verfüttern bereits kleine Federn an ihren Nachwuchs, um das schmeißen eines Gewölles zu fördern und somit den empfindlichen Magen- Darmtrakt vor Verletzungen durch Fischgräten oder ähnliches zu schützen



 

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Videos

Hier sehen Sie mehrere Haubentaucher,
welche miteinander kämpfen und so versuchen ihr Territorium oder ihren
Anspruch auf einen Partner zu verteidigen.


Das Hin- und Herschauen ist eines von vielen Elementen des Balztanzes,
welchen beide Geschlechter synchron aufführen.



Vorsichtig werden die Eier regelmäßig gedreht.


Im folgenden finden Sie einen Steckbrief zum Download mit den wichtigsten Informationen für Sie zusammengefasst:

Test.

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