Steckbrief


Rotfuchs

(Vulpes vulpes)


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Der Rotfuchs hat eine orangebraune bis rotbraune Fellfärbung. Es kommen allerdings viele Farbvariationen vor (von schwarz bis rotbraun). Der Bauch und die Brust bis hin zum Kinn sind weiß gefärbt. Der Schwanz ist vor allem in den Wintermonaten sehr buschig mit dichtem Fell und die Schwanzspitze ist ebenfalls weiß. Das Sommerfell ist deutlich stumpfer und dünner als das dichte, glänzende Winterfell. Der Rotfuchs ist ca. 60-70cm groß, bis zu 7 kg schwer und wird ca. 6 (-15) Jahre alt in freier Wildbahn. Jungtiere besitzen ein stumpfes dunkles Fell bis die roten Haare die Unterwolle überragen.

• Kulturfolger (hat sich an das Leben in der von Menschen gemachten Landschaft gewöhnt und angepasst)

• von Wäldern und Feldern bis hin zu Städten

• in ganz Deutschland

• im Winter steigen sie, aufgrund des besseren Nahrungsangebotes, weiter ab (bis zur Waldgrenze)

• im Sommer ziehen sie wieder in höhere Regionen des Gebirges

Der Rotfuchs ist tag- und dämmerungsaktiv. Sein Geruchssinn ist 400x besser als der des Menschen. Das Fuchsbellen kann man in der Paarungszeit von Dezember bis Februar wahrnehmen. 4-6 Jungtiere, welche zu Beginn blind & taub sind, werden im März/April im Wurfkessel geboren. Der Bau besteht aus Haupt- & Nebenkammer. Der Fuchs bezieht gerne bereits vorhandenen Bauten von Dachs oder Kaninchen und baut diese dann aus. Aus dem Bau gibt es mehrere Ausgänge. Füchse leben in einem flexiblen Familienverbund. So ist es möglich, dass sie als Einzelgänger, in Familiengruppen oder als Paar leben. Eine Fuchsfamilie besteht aus dem Elternpaar und den Welpen des aktuellen Jahres. Beide Elterntiere kümmern sich um die Welpen.

• besitzt ein Raubtiergebiss

• ist ein Narungsopportunist

• kleine Säugetiere (Maus bis Rehkitz)

• Vögel und deren Gelege

• Wirbellose wie Insekten, Regenwürmer, Larven

• Aas

• Reptilien

• Obst und Beeren

• Der Rotfuchs spielt eine wichtige Rolle im Ökosystem als Jäger von Nagetieren und anderen kleinen Tieren. Er hilft dabei, die Populationen dieser Arten zu regulieren und trägt zur Gesundheit der Ökosysteme bei.

Rotfüchse sind bemerkenswerte Jäger und bekannt für ihre Fähigkeit, hohe und weite Sprünge zu machen. Beim Jagen von Mäusen oder anderen kleinen Nagetieren können sie Sprünge von bis zu 2 Metern Höhe und 5 Metern Weite vollführen.

Der buschige Schwanz des Rotfuchses, auch als "Lunte" bekannt, hat mehrere Funktionen. Er dient als Balancierhilfe beim Laufen und Springen, als wärmende Decke in kalten Nächten und als Kommunikationsmittel durch Bewegungen und Haltungen.

In vielen Kulturen wird der Rotfuchs als schlau und gerissen angesehen. Er spielt eine bedeutende Rolle in Fabeln und Volksgeschichten, wie etwa in den Fabeln von Aesop oder in der deutschen Sage vom "Reineke Fuchs".

2012 wurde der Rotfuchs zum "Tier des Jahres" gewählt.



Videos

Kot und Urin an erhöhten Stellen abzusetzen, dient der Reviermarkierung


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